Dienstag, 22. Mai 2012

Spitzer-Studie wird offiziell begraben

Dr. Robert Spitzer hat sich nun schlussendlich für das Veröffentlichen seiner "Studie" entschuldigt. In seiner Studie versuchte er anhand von 200 Befragten, einen Zusammenhang herzustellen zwischen Konversionstherapien (Umpolungstherapien) und einem damit verbundenen "Erfolg" zur "Heilung". Bis heute gilt die Spitzer-Studie als Beleg für viele fundamentalistische christliche Organisationen, dass Homosexuelle in einer Umpoltherapie Aussicht auf Erfolg hätten, um von ihrer Homosexualität wegzukommen.
Kritiker betonten immer wieder, dass die Studie unwissenschaftlich erstellt wurde und selbst bei positiver Deutung der Ergebnisse keineswegs von Erfolg die Rede sein könnte. Diese Kritik bestätigte nun Spitzer offiziell. Die Studie zog er zurück. Mit seiner Entschuldigung an alle Betroffenen bestätigte Spitzer nun auch, was die größten Ärzteverbände weltweit schon aussagen: Homosexualität ist keine Krankheit, und sie kann umsoweniger "geheilt" werden.

Diese Erklärung bezeichnet den momentanen Untergang der Exgay-Bewegung. Es gibt keinerlei fundierte Hinweise auf die Wirksamkeit von Konversionstherapien, dafür aber genügend Belege für die selbstzerstörerische Gefahr dieser Therapien bei Betroffenen (wir berichteten).

Links: Spiegel - Forscher entschuldigt sich für Homosexuellenstudie

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Der Christliche Glaube bietet wirklich einen anderen Weg, mit Homosexualität umzugehen, und glücklich zu werden. Nur für die, die es wollen, natürlich. Mehr auf http://polureg.blogspot.ch/2012/10/o-tod-wo-ist-dein-sieg-homosexualitat.html

ExGay-Observer hat gesagt…

Wir glauben: Jesus liebt den Menschen bedingungslos. Ideologielos.
Da helfen keine Reparativtherapien ("Living Waters" etc) sondern der lebensbejahende Ansatz Jesu Christi. Gottes Segen!