Sonntag, 1. Juni 2008

Offener Diskurs: Jürgen Werth

Jürgen Werth ist Vorsitzender der Deutschen Evang. Allianz und Direktor des Evangeliumsrundfunks in Wetzlar. In einer evangelischen Wochenzeitung wird Werth über den Umgang mit Homosexuellen befragt. Seine Antworten (zusammengefasst): Homosexuelle sollten zwar nicht ausgegrenzt werden, praktizierende Homosexuelle aber (also nicht zölibatär lebende Homosexuelle) lebten gegen Gottes Willen. Werth belegt das mit dem Schöpfungsauftrag Gottes. Zölibatäre Homosexuelle sollten durch Hilfsangebote darin unterstützt werden, sich zu verändern. Die von Gott in den Menschen gelegte Identität ist demzufolge eine heterosexuelle, die gelebt werden soll. Diese Aufforderung versteht Werth nicht als Druckmittel von Christen, sondern als Angebot, das aus freien Stücken angenommen werden sollte, um nicht mit den Konsequenzen der Sünde von Gott abgestraft zu werden. Volker Becks Kleine Anfrage an die Bundesregierung stelle einen Verstoß gegen den Minderheitenschutz dar, das mit der Bezeichnung fundamentalistische Heilungs-Scharlatane keine Voraussetzung für einen offenen Dialog schaffen würde. Das Christival hätte somit mit ihrem Seminarangebot vom DIJG richtig gehandelt.
In einem offenen Brief wird nun Jürgen Werth zu einer Stellungnahme zu seinen Aussagen aufgefordert:
Sehr geehrter Herr Werth ,
Sie haben freundlicherweise auf meine offene Mail reagiert, in der ich u.a. Ihre Haltung zum Thema „Homosexualität, Christsein und Heilung“ kritisierte, die Sie im Rahmen des Interviews zur Kritik von B’90/Grüne gegen „Heilungsseminare“ vortrugen. Sie teilten mir daraufhin Ihr Bedauern mit, dass ich damals aufgrund meiner Homosexualität aus meiner Kirchengemeinde ausgeschlossen worden bin und wollten im Einzelnen auf „alle“ Fragen meiner offenen Mail nicht eingehen sondern korrigierten mein Verständnis Ihrer Haltung, indem Sie betonten, dass Sie „Heilung von Homosexualität“ lieber durch „Veränderungsmöglichkeiten“ ersetzt sähen. Im übrigen hätte ich nur einen Auszug Ihres Interviews gelesen und das wäre schade (was impliziert, dass das Lesen des kompletten Interviews ein anderes Licht auf Ihre Haltung werfen würde). Sie fragten mich, nachdem Sie betonten, Gottes Gnade liege nicht an unserem Wohlverhalten, ob ich zwischenraum.net kennen würde.
Ich schrieb Ihnen zurück, dass ich gerne Ihr komplettes Interview von Ihnen entgegennehmen und lesen würde um ggf. meine barsche Mail an Sie zu korrigieren. Ich fragte Sie dann, worin Sie den Unterschied zwischen „Heilung“ und „Veränderung“ sähen, da diese Begriffe in Ihren Kreisen quasi Synonyme darstellten. Zum Punkt „zwischenraum.net“ befragte ich Sie, wie Sie deren Ansicht, dass Homosexuelle als Christen mit gelebter (Homo-) Sexualität „gottgefällig“ leben könnten, mit Ihren Aussagen zur Sache in dem Interview vereinen können. Da ich bislang keine einzige inhaltliche Antwort von Ihnen erhalten habe und Sie nach meiner zweiten Mail auch nicht erklärt haben, worin für Sie der Unterschied zwischen „Heilung“ und „Veränderung“ liegt, habe ich Ihr komplettes Interview, dass Sie mir freundlicherweise noch nachgesendet haben, mittlerweile gelesen und stimme in einem Punkt mit Ihnen überein: Sie schrieben in der Mail vorbeugend: „Wird Sie nicht zufrieden stellen, fürchte ich“. Ihre Befürchtung trifft zu.
Womit ich im Einzelnen nicht zufrieden bin:
  1. Sie bedauern meinen Ausschluss aus meiner damaligen Kirchengemeinde, obwohl Sie lt. Interview theologisch die Grundlage für solch eine „Routine“ legen. Das ist ein Widerspruch.
  2. Sie gehen nicht nur auf alle meine Fragen per Mail nicht ein, Sie haben bislang keine einzige Frage beantwortet.
  3. Ihr rhetorischer Hinweis, ich hätte leider nur einen veröffentlichten Auszug Ihres Interviews gelesen, entpuppt sich als unnötige und nur zur Vortäuschung falscher Tatsachen nützliche Ausrede: Der Interview-Auszug gibt Ihre Haltung aus dem kompletten Interview korrekt wieder. Sie warfen eine „Nebelkerze“.
  4. Sie erklären Ihre persönliche Unterscheidung der Begriffe „Heilung“ und „Veränderung“ nicht.
  5. Sie betonen Gottes Gnade und die Unabhängigkeit von unserem Verhalten diesbezüglich und spielen mit dem Wort „Zwischenraum“ hinsichtlich „zwischenraum.net“: „vielleicht entdecken Sie trotzdem einen gewissen Zwischenraum...“ Damit kann kein Betroffener etwas anfangen.
Sie beschreiben gelebte Homosexualität als Sünde und als Lebensvariante unvereinbar mit der Schöpfung. Sie betonen, dass Sie homosexuell empfindende Menschen nicht ausgrenzen, nachdem Sie definiert haben, dass es homosexuell empfindende und homosexuell lebende Menschen gebe. Das bedeutet im Klartext folgendes: Sie grenzen zwar keine homosexuell empfindende Menschen aus, wohl aber homosexuell lebende Menschen. Verstehe ich das richtig?
Sie schreiben weiter, dass Sie Sexualität nur im Rahmen der Fortpflanzung für gut heißen. Das ist eine gut-katholische Haltung, Sie werden das sicher in etwas abgeschwächter Form verstanden wissen wollen. Dennoch gefragt: Ist gelebte Sexualität ohne Absicht, Kinder zu zeugen, ein Verstoß gegen Gottes Auftrag und damit Sünde?
Sie weichen aus, als Sie gefragt wurden, ob zwischenraum.net eine Alternative sei. Unter dem Titel „Zwischenraum“ leben Homosexuelle ihre Sexualität verantwortlich aus und das bewusst als ChristInnen. Sie verweisen auf Ihre einleitende Unterscheidung zwischen homosexuell empfindenden und homosexuell lebenden Menschen, sind also offenbar der Ansicht, dass die ChristInnen bei Zwischenraum.net bewusst in Sünde leben. Sehe ich das richtig?
Als Sie gefragt werden, wie Sie zum Thema „Druck zwecks Heilung von Homosexualität“ stehen, erläutern Sie dem Interviewer nicht, dass Sie das Wort „Heilung“ lieber mit „Veränderung“ umschreiben würden. Das finde ich eigenartig, da Sie in unserer Mailkorrespondenz sehr viel Wert auf die Unterscheidung legten, wenngleich Sie die Antwort, warum, noch schuldig sind. Ich gehe also anhand des Interviews davon aus, dass Heilung und Veränderung für Sie dasselbe ist und frage Sie, wieso Sie nur „hoffen“, dass in den zur Debatte stehenden Heilungsorganisationen kein Druck ausgeübt wird. Wenn Sie diese Organisationen und deren Arbeitsweise kennen, dann könnten Sie klar aussagen, dass dort kein Druck ausgeübt wird. Kennen Sie die Arbeitsweise dieser Organisationen?
Sie behaupten weiterhin, dass das DIJG sein Seminarangebot aus eigenen Erwägungen zurückgezogen habe. Das entspricht nicht den Tatsachen: Laut Internetdienst des Bundestages hat das Bundesfamilienministerium interveniert. Ich werde beim DIJG noch recherchieren, ob dort tatsächlich dargestellt wird, dass man ohne Intervention des Ministeriums vom Seminarangebot zurückgetreten sei. Ich nehme an, dass Sie dem DIJG in seiner Aussage hinsichtlich des Rücktritts vertraut haben. Sollten Sie dem Institut ebenso in Fragen der Heilbarkeit von Homosexualität vertrauen, sollten Sie vielleicht nochmal drüber nachdenken.
Zum erwähnten „Mindeheitenschutz“: Sie argumentiern, dass das „Christival“ die Minderheit darstelle und nennen die wirkliche Minderheit „Randthema“: Nämlich diejenigen homosexuellen Menschen, die unter einem unplausiblen religiösen Druck stehen. Es ist bezeichnend, dass Sie es „schade“ finden, dass diese „Randthematik“ das Christival überlagert. Merken Sie etwas? Beck moniert zu Recht, dass Sie und viele andere ChristInnen sich selber gerne als schützenswert darstellen mögen, während dieselben Christen die wirklich Betroffenen ihrer irrationalen Glaubenskonstrukte als „Randthema“ abtun. Eine Sammlung party-machender Christen-Teenies ist wichtiger, als diejenigen, die während der Parties unerkannt und ebenso deprimiert darüber nachdenken, wie Sie einen „gnädigen“ Gott finden, der sie von ihrer Homosexualität befreit, weil die Herren Werth & Co. sagen, gelebte Homosexualität werde von diesem Gott nicht geduldet. „Randthematik“- vielen Dank.
Sie folgern weiter, dass Beck die Schwulen- und Lesbenbewegung quasi mit haltlosen Gründen gegen das Seminarangebot aufgebracht habe und verschweigen die vielen wissenschaftlichen Argumente, die durch die „kleine Anfrage“ von B’90/Die Grünen vorgebracht wurden und die die Bundesregierung überzeugen konnten. Haben Sie die „kleine Anfrage“ jemals gelesen oder vertrauen Sie nur Berichten Dritter über die „kleine Anfrage“?
Abschließend bringen Sie ein Zitat an:“Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte“ und sprechen Beck & Co. die Fähigkeit ab, davon ausgehen zu können, dass Sie bzw. die DEA in der Sache Recht haben könnten. Das Gegenteil ist aber nachweislich der Fall: Sie legen von Anfang an die Bibel als alleingültiges Recht dar, leiten das komplexe Gebiet der Sexualität von einer naiven Schöpfungsgeschichte ab und unterwerfen daraufhin Homosexuelle sowie heterosexuelle Ehepaare (sofern diese nicht zum Zweck der Zeugung intim werden) rigoros dem Sündenbann. Dass Sie vor diesem fast schon peinlichen Hintergrund einem homosexuellen Mann wie Beck und seiner ökologischen Partei die nötige Offenheit absprechen, ist entweder eine rhetorische Glanzleistung oder theologischer Zugzwang.
Sehr geehrter Herr Werth, alles zusammengenommen lässt Ihre Haltung Sie ziemlich fragwürdig dastehen. Darum finden Sie auch die vielen Fragezeichen in dieser offenen Mail. Ich wäre dankbar für einige Antworten und will die Fragen für Sie und meine LeserInnen nochmal zusammenfassen:
  1. was führt Sie zu der Auffassung, Homosexualität sei heilbar? (wahlweise „veränderbar“- dann aber bitte erklärt, was der Unterschied sein soll)
  2. wie interpretieren Sie Berichte von Menschen, die unverändert aus einer Therapie hervorgegangen sind?
  3. In wiefern sehen Sie die Unterdrückung der (Homo-)Sexualität als ernsthaftes Lebenskonzept für Menschen, die ihre Homosexualität nicht ablegen konnten? („Zölibat“)
  4. in wiefern grenzen Sie / die DEA homosexuell lebende Menschen aus und betonen darum, dass Sie homosexuell empfindende Menschen nicht ausgrenzen?
  5. Wie stehen Sie theologisch zu dem Konzept von zwischenraum.net, in dem es ChristInnen erlaubt ist, Homosexualität auszuleben und wie passt das zu Ihrer Empfehlung an mich, zwischenraum.net zu erwägen und manchmal Gottes Gnade ausreichend sein zu lassen, da das Heil nicht von unserem Wohlverhalten abhinge?
  6. auf welche Weise haben Sie sich über Einrichtungen wie das DIJG u.ä. Informiert?
  7. Sind Ihnen Zahlen bekannt, die qualifizierte Aussagen darüber treffen, wieviele erfolglos therapierte den erfolgreich therapierten bei o.g. Organisationen gegenüberstehen?
  8. auf welche Weise haben Sie sich über etwaige Negativwirkungen o.g. Organisationen informiert? (z.B. Suizidversuche, Depressionen u.ä.)
  9. haben Sie die „kleine Anfrage“ von B’90/Grüne im Original gelesen?
  10. werden Sie auf alle diese Fragen eine Antwort wagen?
Abschließend zu Ihrem Versuch, mir persönlich „zwischen den Zeilen“ einen „Ausweg“ aufzuzeigen (zumindest werte ich Ihre Zeilen zu „zwischenraum.net“ und „Gnade Gottes genügt“ in dieser Weise): In Zwischenräumen lässt es sich nicht leben; denn man befindet sich zwischen den Stühlen- ein Verweis zwischen Stühle ist eine Ausrede und grenzt aus. Die Gnade eines Gottes ist nur dann etwas wert, wenn sie durch die Gläubigen gelebt wird. Fakt ist, dass Sie und die Gläubigen meist alles andere als „Gnade“ übrig haben, wenn Sie predigen, dass wir „falsch“ wären, „schöpfungsungemäß“, „zielverfehlend“, „sündig“, „veränderungsunwillig“ und vieles mehr. Rücken Sie der Realität der Homosexuellen näher und heben Sie den Zwischenraum auf. Reden Sie nicht von „genügender Gnade“, während Ihre Theologie dieselbe Gnade beschneidet. Und wenn Sie tatsächlich aufgrund Ihres Amtes genötigt sind, das, was Sie als richtig erkennen, nur in Chiffren anzudeuten, dann bleibt zu überlegen, ob dadurch nicht gleich in zweifacher Hinsicht eine Zielverfehlung der Fall ist und Ihr Verhalten am Ende schwerer wiegt, als das der aufrichtigen Homosexuellen Menschen, die entgegen aller Widrigkeiten authentisch das leben, was sie sind.

Mit freundlichen Grüßen
Günther Pagel


Die erhoffte Antwort dann, allerdings unverhofft knapp:

Liebe Herr Pagel,

ich will und werde mich zu diesem Thema in absehbarer Zeit nicht mehr öffentlich äußern. Alles ist gesagt.. Danke für Ihr Verständnis!

Behüt Sie Gott!
Jürgen Werth

Somit bleibt also gemäß des Wunsches von Jürgen Werth eine zusammenfassende Bilanz:
Werth setzt leider keine Zeichen. Er spricht genehm für das konservative Feld, äußert sich positiv über Heilungsseminare, interessiert sich nicht für gescheiterte Ratsuchende, die seinem Rat einst folgten. Er gehört zu den Menschen, die für ihre Äußerungen keine Verantwortung übernehmen möchten, sich aber gerne als brave christliche Aushängeschilder in der Öffentlichkeit präsentieren. Genau hier wäre aber eine Auseinandersetzung und Handlungsbereitschaft dringend angesagt. Werth schafft also leider nicht mehr als bisherige Ungerechtigkeit weiter zu fördern. Hier die einzelnen Feststellungen:
  • Auch wenn Werth zwischen "Heilung" und "Veränderung" unterscheiden möchte, ist das Ergebnis dasselbe: Der Wunsch nach Veränderung ist gleichzeitig das vorgegebene Ziel, im Sinne Gottes "heil" zu werden. Werth betont aber nicht den Aspekt des "vermeintlichen Wohlverhaltens", sondern verweist auf Gottes Gnade. Diese Aussage hilft nur leider keinem. So stützt sich Werth auch auf keine wissenschaftlich fundierten Aussagen sondern verweilt in einem schwammigen nichtsaussagenden christlichen Jargon, und ignoriert damit bewusst seine christlichen Mitgeschwister, die sich betroffen fühlen.
  • Werth scheint kaum darüber informiert zu sein, wie viele ehemalige Klienten von Wüstenstrom und Co tatsächlich stark geschädigt wurden. Würde Werth wissen, dass der größte Teil von therapiewilligen Klienten ihre reparative Therapien abbrechen muss, müsste er sich erneut um einen klaren Standpunkt bemühen.
  • Ein Zölibat sei für einen homosexuell empfindenden Menschen die einzige Möglichkeit, ein gottgefälliges Leben zu führen. Heilungsseminare sollten darunter leidende Menschen helfen, in eine heterosexuelle Orientierung zu finden. Homosexuell empfindende Menschen, die ehrlich bezeugen können, weder zölibatär noch heterosexuell leben zu können, werden klar ausgegrenzt!
Auf den Punkt gebracht: Gott scheint ein lieber Onkel zu sein, der durch seine Gnade dem aufrichtigen Christen das Leben schenkt, das ihn zu einem erfüllten heterosexuell oder erfüllten asexuell empfindenden Menschen macht. Falls dies (wie bei den meisten leider) nicht passiert, ist das nicht das Verschulden des lieben Gottes sondern Ausdruck des Menschen, der sich an seiner ungöttlichen Lebensweise erfreut. Für jeden, der wegen diesem enormen Druck schon vor Suizidversuchen stand, ist dieses Bild ein unbarmherziger Schlag. Hoffen wir, von Jürgen Werth in naher Zukunft mehr Hilfestellung zu erhalten als diese bisherige Kapitulationserklärung.

Zusammenfassende Bewertung : (Site von G. Pagel).

Kommentare:

Günther Pagel hat gesagt…

Du hast ja sogar meine Zitrone mit eingestellt- das find ich gut :) Und nochmal: Du hast einen sehr guten journalistischen Schreibstil. Ich wünsche Dir mit Deinem Blog viel Erfolg (und mir auf Deinem Blog viele gute An- und Aufregungen ;) Gut zu wissen, dass mehrere an einem Strang ziehen. Also: Gut, dass Du da bist.
Gruß aus Bremen,
Günther

schiraffe bebe hat gesagt…

Mensch Pagel, wenn Sie Schwul sind, dann machen Sie was Sie wollen und vrantworten Sie das vor sich selber. haben Sie eingentlcih zu viel Zeit, dass Sie so endlose Kommentare schreiben? Es kommt mir vor wie wenn Kinder streiten.
Wer liesteigentlich all den Nonsens?

Martin hat gesagt…

Hallo schiraffe bebe,

1. Es gibt Leute, die solch langen Texten mit großem Interesse folgen können. Wenn das für Sie nicht zutrifft, finde ich es ziemlich anmaßend, dass Sie es Nonsense nennen.

2. Ja, es erinnert tatsächlich ein bisschen an Kindergestreite, wenn sich eine Partei zurück zieht und "ich sag dazu gar nichts mehr" sagt...

und
3. So einfach wird es Schwulen leider nicht gemacht, dass sie z.B. in Kirchen und Gemeinden immer das tun dürfen, was sie vor sich selber (und vor Gott) verantworten wollen. Plötzlich wird man aus der Gemeinde gekickt oder darf nicht mehr in der Kinderbetreuung mitwirken, obwohl man das seit seiner Jugend gemacht hat und das alles nur, weil man die Liebe seines Lebens gefunden hat.

Wenn das alles kein Problem wäre, bräuchte es auch keine so endlosen Blogeinträge... Bis dahin bin ich aber sehr dankbar für alle, die das thematisieren und die Missstände aufzeigen.